Mit meinen 71 Lenzen bin ich immer noch offen für neue Technologien und sehe ihren Nutzen durchaus positiv, soweit sie nicht missbraucht werden oder in falsche Hände fallen, wie das in autoritären Regimes und Diktaturen leider schnell der Fall sein kann, siehe z.B. die punktgenaue Überwachung jedes einzelnen in China. Und es gibt natürlich jede Menge alternativer Methoden in der digitalen, aber auch analogen Welt, die geeignet sind, Menschen zu manipulieren und in bestimmte Richtungen gezielt zu beeinflussen.
Was VR betrifft, habe ich das Glück, nicht von der gefürchteten Motion-Sickness betroffen zu sein. Auch akrobatische Flugmanöver machen mir nix aus. Und obwohl ich nicht mehr so gut sehe, habe ich keine Probleme mit den Displays. Beim Blick auf den Bildschirm benötige ich eine Lesebrille, unter dem Headset nicht.
Als ich vor vielen Jahren begann, mich für Virtual Reality zu interessieren und eine Demo in einem Elektronik-Markt genießen durfte, dachte ich, verdammt, sowas müsste es in Verbindung mit einem Flugsimulator geben, da wäre ich dabei. Und nun gibt es das, was will ich mehr?![]()
Meine PC-Hardware ist übrigens eher obere Mittelklasse, dennoch erreiche ich damit in Kombination mit der HP Reverb G2 ausreichend gute Ergebnisse. Stundenlanges Fliegen kann man damit natürlich nicht, aber das könnte ich auch nicht vor einem Monitor. Zwischendurch kann man das Headset auch mal abnehmen und auf "Normalbetrieb" umschalten, z.B. auch um Einstellungen in Menues vorzunehmen, die zu bedienen im VR-Modus etwas umständlich ist.