CO2-Steuer

  • Liebe Gemeinde,

    was glaubt ihr, wird, nachdem AF ja scheinbar ein Vorreiter sein wird, mit den Flugpreisen in Deutschland passieren ? Extreme Preissteigerungen ? Moderate Preissteigerungen ? Um wieviel würde sich beispielsweise ein Flug von Deutschland nach Thailand in der Ecoclass verteuern ...(überwintere dort hin und wieder ganz gerne)....bin mal gespannt, was sich hier für interessante Diskussionen entwickeln ?


    Lg

    Winglet555

  • Naja, wenn die Business Class bei AF max. 18 EUR und ein ECO-Ticket innerhalb Europas ca. 1,50 EUR teurer werden sollen, dann kann das alles nicht so wild für die eigene Geldbörse werden ... Mich beschäftigt viel mehr, ob diese CO2-Steuern tatsächlich für Vorhaben genutzt werden, die nachweisbar die CO2-Emmissionen senken.


    Grüße,

    Gerson

  • Es gibt ja noch nicht einmal eine Kerosinsteuer. Wir bezahlen alle viel Geld bzw. Steuern für Benzin usw, aus welchen Grund sollte dann die Luftfahrt

    vor Abgaben verschont werden. Es sollte natürlich jetzt nicht abschrecken. Z.B. 10 € für Kurzstrecke und 30,- € für Langstrecke. Das Geld sollte dann gezielt für die Umwelt genutzt werden. Zum Beispiel für die Aufforstung Weltweit um das CO2 zu verringern.


    Damit würde sich auch die Luftfahrt einen besseren Ruf verschaffen und keiner braucht ein schlechtes Gefühl zu haben wenn er fliegt.

  • ....vor allem werden wir die Welt retten, wenn sich 95 % der der weltweiten Länder einen alten Käse drum scheren.

    Das war schon mit den Kernkraftwerken so. Polen, Tschechen, Franzosen scheren sich nicht darum sondern freuen sich und bauen fleißig weiter. Gleiches gilt für die Kohle.


    In den letzten 10 Jahren ist alles was mit Energie zu tun hat in Deutschland extrem teuer geworden und wird es weiter werden, ohne dass sich auch nur das Geringste geändert hat. Im Gegenteil wir haben die Ziele verfehlt.


    Sicher ist vieles Mensch gemacht, aber es könnte auch sein, dass sich die Erde (wie schon oft in Millionen Jahren) einfach in einer Erwärmungsphase befindet und das menschliche Handel das nur begünstigt, aber nicht verhindern wird. Darüber werden aber erst die Wissenschaftler in 1000 Jahren befinden ob sie über uns lachen , weil wir völlig falsch lagen oder nicht.


    Jedenfalls sind mir die punktuellen Weltretter alle suspekt, solange sie nach dem Motto "koste es was es wolle" handeln und Null weltweit dabei rauskommt. Für mich ist das alles Politschmarren, solange das nicht weltweit gleichzeitig passiert.


    Nein in dem Falle ist "Einer muss anfangen" nur eine Politposse.


    Außerdem werden wir nach Strich und Faden verarscht, solange sich die Großverschmutzer (die Industrie) generell frei kaufen kann. Da sparen wir mit Plastiktüten, während uns die Blisterpackungen in jedem Regal zuwinken und keiner daran denkt sowas abzuschaffen. Einfach lachhaft.


    Das Einzige was da Ganze bringt ist, dass wir ( der kleine Mann, Frau) bezahlen damit die Industrie ungehemmt so weiter machen kann.

  • Also politische Themen generell in Foren anzuwerfen, halte ich für äußerst problematisch. Da legst Du ganz schnell eine Lunte an ein Fass, das die Admins dann mühselig wieder zusammensetzen müssen. Ich würde Dir zurufen: Lauf, solange Du noch Zeit hast....

  • aber es bezahlt dann die nächste oder übernächste Generation. Die Menschheit schafft sich ab. Irgendwo muss man anfangen. Aber nicht idealistisch und nur mit intelligenten Lösungen, die von möglichst allen akzeptiert werden.


    Man sollte eine Weltweite CO2 Steuer erheben auf Flugzeuge (Tickets) und das Geld in die Länder stecken, die am meisten Dreck produzieren. Wie Indien z.B. und viele andere Länder. Das hilft auch uns. Das wird natürlich keine Wunder bewirken.


    Aber der Mensch reagiert erst, wenn ihm der Dreck bis zum Hals steht, aber dann ist es zu spät. Das kann man sehr pessimistisch sehen, wie das in z.B. 70 Jahren auf der Erde aussieht (Umweltverschmutzung, Klimaerwärmung, Meeresspiegel, Bevölkerungsentwicklung, Ernährungs- und Trinkwasserprobleme).


    Deswegen basteln schon einige Milliardäre an Raketensystemen (Raumschiffen) rum, weil die das ebenso pessimistisch sehen.

  • Also politische Themen generell in Foren anzuwerfen, halte ich für äußerst problematisch. Da legst Du ganz schnell eine Lunte an ein Fass, das die Admins dann mühselig wieder zusammensetzen müssen. Ich würde Dir zurufen: Lauf, solange Du noch Zeit hast....

    Solange es hier gesittet abläuft und sachlich diskutiert wird, also ohne gegenseitige Angriffe, kann man das gerne diskutieren. Hat ja auch Relevanz für den Bereich Luftfahrt. ;)


    Aber wir haben natürlich auch keine Lust, in unserer Freizeit ständig irgendwelchen Privatfehden hinterher moderieren zu müssen. Von daher ist der Thread hier sicherlich sehr schnell zu, sollte es ausarten.

  • Sehr gut, Frank :) .


    Meiner Meinung nach ist es doch toll, wenn eine Regierung mal was macht, anstatt uns ewig dieses "Ich weiß nicht, lass' uns mal abwarten, vielleicht haben wir Glück und es erwischt erst die nächste Generation blabla...." vorzuleben.


    Natürlich ist es frustrierend zu sehen, wie man sich selber abmüht, seinen biologischen Fußabdruck zu reduzieren, indem man darauf achtet, welches Auto man fährt, welche Form von Heizung man nutzt oder Müll vermeidet.....während andere darauf sch... und die Regierungen in vielen Ländern den Klimawandel nicht wahrhaben wollen.


    Was mich aber am meisten frustriert, ist, dass - den Lemmingen gleich - die Menschen lieber dem Thema hinterherhecheln, die die größten Diskrepanz auslöst, nämlich CO2-Steuer. Solange du das Thema am Brodeln hälst, hast Du Quote...


    Das sieht man am beeindruckendsten daran, dass das m. E. viel wichtigere Thema zwar einmal in den Medien auftauchte, dann aber - weil wenig Streitpotenzial vorhanden - einfach und unsinnigerweise wieder verschwand:


    https://www.tagesschau.de/ausl…-aufforstung-eth-101.html


    https://www.goettinger-tagebla…nnte-das-Weltklima-retten


    Das Aufforsten der Wälder, tja....lässt sich da etwas negatives finden? Wohl nicht in großem Maße, dann lieber schnell weg mit dem Thema...


    Mensch, das ist doch wenigstens ein Ansatz, den man mal in die "Friday for Future"- Gebete als sinnvollen Vers einbauen könnte. Denn nur durch nachhaltiges Mantra scheint etwas Sinnvolles in die Birne der Menschen hineinzugelangen...


    Aber wenn es schon um das Thema CO2 geht:


    Definitiv muss es dem größten Luftverschmutzer nach Industrie und Kreuzfahrtschiffen endlich an die Substanz gehen: Kerosinsteuer ist m. E. da die erste Wahl, dann kann das ganze auch gern auf die Flugtickets umgelegt werden. So steuert sich das ganze System vielleicht ein wenig von selbst und nicht jeder Hajopai muss mal eben für einen Schluck Brause oder ein schönes Selfie für 39 Euro von Frankfurt nach Neapel.


    Definitiv sind mir aber Politiker sympathischer, die etwas tun, als diejenigen, die nur lamentieren.....oder schlimmer noch, den Lobbyisten bis zum Schulteransatz in den Allerwertesten kriechen.


    Ach ja: Natürlich mag der Klimawandel nicht in erster Linie vom Menschen gemacht sein.

    Aber der Mensch - und da fehlt mir die Phantasie, zu glauben, er wäre wirklich das intelligenteste Lebewesen auf diesem Planeten - hat mittlerweile ein atemberaubendes Tempo entwickelt, diesen zu verstärken.


    Und jeder, der dieses ignoriert, das Gegenteil behauptet oder zumindest einen Gutwill zeigt, dagegen etwas zu tun, macht sich aus meiner Sicht den folgenden Generationen gegenüber strafbar.

  • Ja das ist ein gefährliches Pflaster.

    Ich beobachte das schon seit 15 Jahren interessiert und komme zum Ergebnis, dass das Einzige was bewirkt wurde, gigantische neue Geschäftsfelder sind.

    Im Gegensatz zur früheren herkömmliche Industrie, die ihre Innovationen selbst finanziert hat und dann auf den Markt brachte, ist es heute so, dass die Innovationen des gesamten "Ökowirtschaft" mit Zwangsabgaben der Bürger finanziert werden. Ende offen. Schema : Jede neue Angst eine neue Abgabe.

    Ergebnis der Verbesserung bisher : Null oder Negativ.


    Los ging es mit Solarstrom und Öko Abgaben auf den Strom, den wir heute noch subventionieren, auch wenn wir nix davon haben.

    Weiter ging es mit Windrädern, die teilweise brach in der Nordsee rumstehen, weil die Verbindung nach Süden fehlt. Auch alles durch den normalen Bürger finanziert.

    Kleinigkeiten wie Umweltplaketten die ,außer dass man nun regelmäßig bezahlen muss, ebenfalls nichts wirkliches gebracht haben ( die Umweltzonen in den Städten sind ein Witz) , berücksichtige ich nicht mal.


    Und nun kommt in irgend einer Form die CO2 Steuer und ich prophezeie mal, in 5 Jahren werden wir genauso Nullergebnisse beobachten. Wir werden auch sicher feststellen, dass wir abermals einen Abgabe mehr haben, die nie wieder abgeschafft wird. Die Bürgerentlastung andereseits, wird ein Taschenspielertrick werden, da bin ich mir ebenfalls sicher. Die Freikaufblüten der Industrie werden hingegen weiter gedeihen.


    Also, bei den Demos steht prinzipiell der falsche Gegner auf den Plakaten. Allerdings , wenn der richtige drauf stünde, hätte man vielleicht jeden Tag Zeit für eine Demo. Da beißt sich die Kuh in den Schwanz.


    Dann lieber ehrlich eine richtige generelle Maut (nebst Entschleunigung auf 130) auf die Straßennutzung (ohne dämliche Rückgabeversprechen und mit Reparaturgarantie) erheben und im Gegenzug 3/4 der Mineralölsteuer in die CO2 Bekämpfung (mit Rechenschaftspflicht des Staates) stecken, denn die Mineralölsteuer fließt schon lange nicht mehr in den Straßenbau, wie einst versprochen, jedenfalls nur noch ein geringer Teil.


    Letztlich finanzieren WIR mit alledem nur Eines: Das stetige Wachstum der Wirtschaft, welches vom Sinn her grundsätzlich genauso hinterfragenswert ist.

    Und solange hier kein Umdenken entsteht wird die Umwelt Mitnichten wirklich entlastet.


    P.S .

    Wisst ihr eigentlich, dass in einer Tonne Golderz, ganze 5g Gold stecken, aber in einer Tonne weggeschmissener oder rumliegender Handys 250g?

    (200g /Handy = 5 Stck 1kg = 5000 Stck 1000 Kg)8|


    Wisst ihr eigentlich welche Gesamtenergiebilanz der Bau, Betrieb und Recyclen eines Elektroautos hat? Darüber wird nämlich der Mantel des Schweigens gehüllt. Die ist nämlich derzeit noch schlechter , als die eines Stinkediesels.

  • Du hast recht - das Elektroauto ist meiner Meinung nach nicht vertretbar, aber leider ist es zu spät - die Wirtschaft hat das wohl für sich entdeckt.

    Leider aber ist alles immer mit einem Nachteil behaftet, egal, in welche Richtung man sich bemüht.

    Das Problem: Die Kleingeistigkeit der Menschheit - man hat (wahrscheinlich als einziges Lebewesen) die Gabe des Zukunftsbewusstseins, handelt aber immer so, als fehle dieses. Das macht uns m. E. dümmer als viele andere Lebensformen....

  • Manfred, das Problem ist, die die am Ruder sitzen sind nur dem Wahlzettel verpflichtet (um am Ruder zu bleiben) , egal wer. Sie müssen ihre Entscheidungen nie ausbaden, nicht jetzt und nicht in der Zukunft. Daran wird sich mit Sicherheit auch nichts ändern.


    P.S.

    Derzeit kann man mit "öko" alles rechtfertigen, weil es plausibel klingt. Ob es plausibel ist, wird sich aber erst in 100 Jahren zeigen.

    Irgendwann muss man schon schlechtes Gewissen bekommen, wenn man ne Bratwurst isst , statt den Tofuersatz mit Bratwurstgeschmack und man kann jetzt schon in den Medien als Tiermörder beschimpft werden, von sogenannten Randgruppen die sich benachteiligt fühlen, aber in Talkshows überdimensional ständig vertreten sind.. Wo soll das hinführen?

  • Die Menschheit schafft sich ab.

    Das, was hinter dieser Aussage steht, macht schon im Grundsatz keinen Sinn.


    "Seit 4,5 Milliarden Jahren gibt es die Erde, den Menschen erst seit 160.000 Jahren. Aber er hinterließ tiefere Spuren als alle anderen Lebewesen". Die einzige Lösung für diese Situation ist eben gerade, dass sich die Menschheit "abschafft". Das Aussterben der Menschheit ist kein Problem, sondern die einzige Lösung.

  • Das Aussterben der Menschheit ist kein Problem, sondern die einzige Lösung.

    Na ja, die wird wohl nicht eintreffen.

    Es könnte aber auch sinnvoll sein, nicht die Erderwärmung primär verhindern zu wollen (es wird nicht gelingen) , sondern zu forschen wie wir uns dieser anpassen. Überlebt habe auf der Erde immer die Spezies die anpassungsfähig waren. Nicht aber die , die wie Don Quijote gegen die Windmühlen anrennen, so populär wie das auch zur Zeit sein mag.

  • mit fliegen hat das auch zu tun. In 50 Jahren ist es in den heutigen Urlaubsländern so warm, dass kein Mensch mehr nach Spanien, Griechenland, Italien usw. in den Urlaub fliegen will. Man sollte auf viele Bereiche, wie auch Flugzeuge, eine faire Steuer oder Abgabe erheben und die kommt dann in einen globalen Topf. Und da entscheiden dann unabhängige Fachleute wie die Gelder am effektivsten eingesetzt werden.


    Elektroauto ist doch auch keine Lösung. Wer hat schon eine Garage mit Stromanschluss? Und die Herstellung der Autos ist, wie schon gesagt, sehr problematisch.


    Leider gibt es für Flugzeuge bisher keine alternativen Antriebe. Und die Umweltbelastung von Flugzeugen ist schon sehr problematisch.

  • Die CO2 Steuer lehne ich ab, da sie wie andere Steuern auch nie das wirkliche Ziel der Verwendung erfahren wird.

    Würde z.B. die Mineralölsteuer komplett den Straßen zu Gute kommen, hätten wir auch solche. Diese Art Steuern wandern eben zum großen Teil schlicht nur in Subventionen oder in den allgemeinen Staatshaushalt.

    Die CO2 Steuer ist ein reiner (Angst)Schnellschuss im Glauben die Gemüter besänftigen zu können.


    Mein Vorschlag wäre zunächst mal den Emmissionshandel abzuschaffen (komplett!) und das Geld dann für die Umwelt zu verwenden. Im Amtsdeutsch heißt das Verursacherprinzip . Da kämen nämlich lohnende Milliarden zusammen. Nur das traut sich keiner. Es ist viel einfache wieder den kleinen Mann zu melken.


    Mobilität wird von jedem Arbeitnehmer erwartet und zwar nicht mit dem Fahrrad. In jedem Falle ist der der Dumme, der zur Arbeit fahren MUSS. Ich habe mir die Modellrechnung angeschaut. Wer mehr als 11000 km jährlich für die Arbeit vergurkt zahlt in jedem Falle drauf. Und die Summen die man sich bis 2030 vorstellt sind ein fach nur dreist. 10 Ct. sind ja nur der Anfang. Man könnte ja auch auf die Idee kommen das Kilometergeld paritätisch anzuheben, damit die Pendler (die Spaßfahrer hingegen nicht) entsprechend entlastet werden und zwar im Verhältnis zu ihrem Aufwand. Pustekuchen.


    Für Flüge gerne. Wer fliegt , der kann auch 30-100 Euronen mehr zahlen. Das ist immer noch günstig und weit weniger als Fliegen früher mal kostete.

  • Mich beschäftigt viel mehr, ob diese CO2-Steuern tatsächlich für Vorhaben genutzt werden, die nachweisbar die CO2-Emmissionen senken.

    Der Plan ist ja gerade nicht, die Einnahmen dann in Klimaschutz-Projekte zu stecken. Vielmehr sollen die Bürger/innen das Geld als Pauschale wieder zurückbekommen. Das klingt zwar erstmal bescheuert, macht aber durchaus Sinn. Die geplante Abgabe soll einen marktwirtschaftlichen Steuerungseffekt erzielen (klimaschädlich= teuer, klimafreundlich=günstig) und Verbraucher sowie Wirtschaft damit zu einer klimafreundlicheren Lebensweise animieren.


    Wenn Du also nie in den Urlaub fliegst, hast Du unterm Strich dann eventuell mehr Geld in der Tasche als jemand, der dreimal im Jahr nach Australien fliegt. In der Schweiz etwa erhalten die Bürger/innen das Ganze über die Krankenversicherung zurück. Die ganze Geschichte ist durch den Begriff Steuer (= weniger Geld für mich, mehr für den Staat) natürlich auch schon entsprechend geframed. Deshalb fordert Professorin Maja Göpel, welche die Regierung zu diesem Thema berät, auch einen anderen Begriff. Klimaprämie oder Klimadividende zum Beispiel.


    Auf der anderen Seite könnte die ganze Geschichte natürlich auch eine ungewollte Umverteilung bewirken. Insgesamt – wie so oft – ein hochkomplexes Thema.

  • Vielmehr sollen die Bürger/innen das Geld als Pauschale wieder zurückbekommen.

    Das wäre in meinem recht langem Leben das Erste mal, dass man das was man aus der echten Tasche rausholt in die Linke wieder komplett reinsteckt...


    Und wie gesagt ab 11000 km reiner Arbeitsweg, das sind genau 50 km HIN und ZURÜCK kehrt sich das Ganze ins Gegenteil um. In den Ballungsgebieten fahren die Arbeitnehmer locker schon mal 60 km einfache Strecke, meine Lebensgefährtin 35 km und das völlig ohne Nahverkehralternative hier in der Provinz.


    Und Fliegen kann man hier auch von Prag, da bin ich eher als In Frankfurt. Deswegen sind diese Insellösungen nur politische Effekthascherei, nach dem Motto, schaut her wir tun was.

  • Das wäre in meinem recht langem Leben das Erste mal, dass man das was man aus der echten Tasche rausholt in die Linke wieder komplett reinsteckt...

    Der Vorschlag, der gerade auf dem Tisch liegt, sieht eben genau das vor. Ob Du das nun glauben willst oder nicht. Ich kann auch nur nochmal an die Schweiz erinnern, wo das ja auch ähnlich praktiziert wird.

  • Der Vorschlag, der gerade auf dem Tisch liegt, sieht eben genau das vor. Ob Du das nun glauben willst oder nicht

    Keine Ahnung wo Du liest, das wurde ja in den Medien von der Professorin und Ministerin vorgestellt. Jeder zahlt drauf der mehr als 11000 km pendelt. Auch die Rechnung gab es öffentlich. Deswegen wäre es der gerechte Weg, den Arbeitnehmer dass über die Kilometerpauschale zu erstatten, denn die fahren nicht aus Spaß. Ich , der nur noch zum Spaß fährt hingegen bin gerne bereit auch ohne Erstattung was zu zahlen.


    Die Schweiz ist ne Insel und da gibt es nun mal Insellösungen. Warum bekommt das die EU nicht einheitlich gebacken? Weil sie es nicht mal gebacken bekommen ihre Führung zu wählen. Zu Schluss besteht die nur aus Menschen die keiner gewählt hat. Da muss man sich doch über nichts mehr wundern.

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