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Gut, ich sehe wir reden aneinander vorbei. Dass dein Berufspendler am Ende draufzahlt, bezweifelt ja niemand. Das ist ja Sinn und Zweck der Maßnahme - es sollen Anreize geschaffen werden, auf klimafreundlichere Verkehrsmittel umzusteigen. Dass das nicht immer und gerade auf dem Land selten möglich ist, ist auch klar.
Worum es mir ging: Der Staat soll keine Mehreinnahmen von der ganzen Geschichte haben. Was der Berufspendler mit seinem Audi/BMW/Whatever draufzahlt, bekommt der sportive Rennradfahrer, der bei Wind und Wetter 20 Kilometer zur Arbeit fährt, als Prämie dazu.
Wenn man jetzt aber hunderte Ausnahmen schafft, dann kann man es auch gleich sein lassen. Klar fährt der Berufspendler nicht aus Spaß, aber es gibt für ihn auch keinen Anreiz, sich mal nach Alternativen umzusehen. Das könnten ja auch Fahrgemeinschaften sein; überall sitzt nur eine Person im Auto, wenn ich ausnahmsweise mal während der Rush-Hour im Rhein-Main-Gebiet unterwegs bin. Und eine Vielzahl der Fahrten mit dem Auto beträgt nur wenige Kilometer.
