WO den richtigen PC kaufen?

  • Hallo zusammen!


    nach dem Mainboard-Defekt meines alten Computers muss etwas Neues her da sich eine Reparatur nicht mehr wirklich lohnen wird....


    Jetzt habe ich aber (leider) die Qual der Wahl da ich mit der neuen Hardware-Technik nicht hundertprozentig vertraut bin. Ungefähr kann ich aber sagen was ich brauchen werde.
    Mir stellt sich nur die Frage WO ich kaufen soll:


    ->besser online? (welche Seiten könnt Ihr mir empfehlen?)
    ->besser im Fachgeschäft?
    ->lieber den PC zusammenstellen lassen oder "fertig" kaufen? (zusammenbauen traue ich mir eher weniger zu)


    Welchen Computer habt ihr gekauft und nach welchen Kriterien?


    Der PC sollte auf jeden Fall für die Zukunft gerüstet sein. (und natürlich für den FSX :) )


    Danke jetzt schon mal für Eure Rückmeldungen!


    Viele Grüße,
    Gerald

  • Hallo Gerald und Grüße!


    Ich hab nur halb so viel Ahnung von Computern wie ich gerne möchte, trotzdem meine Gedanken hierzu (andere Posts sind dann sicher technisch hilfreicher)


    - ich hab einen selbst zusammengeleimten Rechner und alle Teile von www.alternate.de bezogen. Abwicklung und Versand waren super, ein Freund hatte die Seite empfohlen und dort auch die günstigsten Produkte im Preisvergleich zusammengestellt.
    - Fachgeschäfte mit einer ähnlich großen Auswahl wie einschlägige Online-Stores sind seltene Exemplate. Meist läuft es ja nach dem "Müssen wir bestellen"-Muster. Wer also konkret weiß, was er braucht, kann ein helfenhafter Unterstützer des Einzelhandels werden, der ja leider vom Aussterben bedroht ist.
    - einige Online-Läden bieten einen Zusammenstell-Service für Leute an, die individuelle Komponenten wünschen. Ich glaube auch die oben verlinkte Seite.
    - Einen PC zusammenzubauen ist weniger schwierig als ich dachte. Man muss sich zwar an ein paar Spielregeln halten (wie z.B. zwischendurch mal erden), aber an sich ist das keine Zauberei, macht Spass, man kann den Rechner wirklich sehr genau auf seine Bedürfnisse abstimmen und außerdem auch Geld sparen. Mit ein paar Youtube-Videos als Hilfe kriegt man auch den Prozessor aufgeklebt und den Kühler befestigt. Alles absolut machbar, meiner Meinung nach.
    - Hätte ich beim Zusammenstellen meines Rechners schon gewusst, was für Ressourcen die Sims FSX und Prepar3D fressen, hätte ich vieles anders gemacht. Ohne jetzt in die Tiefe zu gehen: der FSX braucht extrem viel Prozessorleistung und vergleichsweise wenig Grafikkartenbeanspruchung. Folglich ist hier ein starker Prozessor die Wahl. Andere hier im Forum wissen da besser Bescheid, aber die Intels der neuesten Generation zusammen mit einer NVIDIA-Grafikkarte ergeben wohl eine gute Spasspartie.


    Das erstmal von mir und auch ich freue mich über weitere Beiträge hier. :-)


    Jens

  • Hallo bin neu hier, aber kann nur sagen das der PC-Umbau am besten scheint wenn er aus eigener Hand ist. Besser kein gekaufter Computer sondern ein selber zusammengekaufter aus Einzelteile.


    Der Vorteil bei einem gekauften ist ja das er fertig ist und die Einzelteile abgestimmt sind. Nur später wenn du ergänzen willst oder aufrüsten willst, erlischt vielleicht die Garantie!


    Der Vorteil bei selbst zusammengbautem Computer ist das du jederzeit Einzelteile ersetzten kannst und den Computer perfekt auf deine besonderen Ansprüche anpassen kannst. Aber der Nachteil ist du musst etwas Kenntnisse haben, sonst kann man Bauteile beschädigen. Hast du einen Kumpel der das zusammenbauen kann würde ich Einzelteile kaufen und zusammenbauen.


    Aber bei beides gehe ich immer in den Fachmarkt, wegen der Beratung, gekauft wird dann da, wo die beste Beratung ist und der Preis gut ist. Kaufe nicht Online, weil der Handel vor Ort unterstütz werden will - Support your local Dealer :-)

  • Nun mein neuer PC kommt am Dienstag.


    Zusammengestellt und bestellt habe ich ihn wie auch schon den vorherigen, bei MIFCOM. Auf der Webseite kann man sich "seinen" PC aus einer großen Auswahl von Grund- und Beispielmodellen selber nach seinen Wünschen oder Budget zusammenstellen. Verbaut werden dabei nur Markenkomponenten wie Asus, Intel, Nvidia, Thermaltake, usw.
    Die Bezahlung erfolgt per Vorkasse, entweder per Überweisung oder auch per PayPal


    Die Qualität der PC´s ist wirklich große Klasse. Jeder PC wird vor der Auslieferung eingehenden Tests unterzogen und Mifcom bietet dazu eine 3-Jahresgarantie mit Abholung und erneuter Lieferung nach der Reparatur. (Pick-Up & Return sind im Kaufpreis des PC´s bereits enthalten - also nix extra bezahlen).


    Einziger Wermutstropfen bei dieser Firma ist, dass sie eigentlich nie die angegebene Lieferzeit einhalten. Meinen PC habe ich am 30.09. bestellt und er sollte bereits am 10.10 geleifert werden, kam dann aber erst am 15.10. (da waren wir aber leider nicht zu Hause, warum er nun erst Morgen kommt). Allerdings muss man fairer Weise auch sagen, dass die Lieferung bei anderen Firmen teilweise noch länger dauert.


    Somit bin ich mit MIFCOM doch sehr zufrieden und kann den Laden guten Gewissens empfehlen.


    Falls es jemanden interessiert hier mal meine Zusammenstellung mit ein paar Kommentaren meinerseits:


    Gehäuse: Thermaltake - Chaser MK-I schwarz
    (Dieses Gehäuse habe ich genommen, weil es im Top eine Docking Station für HDD´s und SSD´s hat. Darüber hinaus 2x USB 3 und 2x USB 2)
    CPU (Prozessor): Intel Core i7-6700K | 4x 4.00GHz, 8MB L3-Cache
    CPU-Übertaktung: Übertaktung Stufe 2 - Extreme (Damit erreicht die CPU lastabhängig bis zu 4,8 GHz bei voller MIFCOM-Garantie)
    Mainboard: ASUS TUF Sabertooth Z170 Mark 1 | Intel Z170
    Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 1070 8GB | ASUS Strix Gaming
    Arbeitsspeicher: 16GB Corsair Vengeance LPX DDR4-3000 | 2x 8GB
    SSD: 512GB Samsung 850 Pro
    SSD (M.2 / U.2/PCIe): 512GB Samsung 950 PRO (superschnelle SSD mit bis zu 2500Mb/s lesen)
    Optisches Laufwerk: DVD-Brenner 24x ASUS DRW-24F1MT
    Soundkarte: HD-Audio Onboard
    Schnittstellenkarten: USB 3.0 4x extern Controller | PCIe
    Netzteil: 750W - Corsair RMx Series
    CPU-Kühler: Corsair H100i v2
    Betriebssystem: Windows 10 Home 64 Bit, DE | inkl. A+ UEFI-Installation


    Garantie & Service: 3 Jahre Garantie | inkl. Pick-Up & Return


    Gesamtpreis inkl. MwSt: rund 2.700 Teuronen

    Ich grüße alle Salzhäute und Teerzöpfe!
    und auch die Pechvögel, die nicht an der Küste wohnen.
    Manfred


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    Edited once, last by Fischkopp ().

  • Meinen neuen Rechner habe ich im September bei Mindfactory bestellt. Für einen Aufpreis kann der PC dort auch gleich zusammengebaut werden und wird getestet - dann musst Du zu Hause nur noch die Transportsicherung entfernen und das Gerät anschließen. Das ist ein gutes Angebot, wenn Du nicht selbst zusammenbauen möchtest. Von dem Erwerb eines Fertig-PCs kann ich nur abraten, der wird deinen Anforderungen wahrscheinlich nicht gerecht. Wenn Du ein Fachgeschäft in der Nähe hast, würde ich da mal vorbei schauen und ein Angebot einholen.


    Ich bin mir sicher, dass wir Dir auch ein paar Tipps geben können, wenn Du uns ein paar Randdaten verrätst (Budget etc). Wie Jens schon korrekt geschrieben hat, empfiehlt sich in jedem Fall ein Prozessor von Intel (i5 oder i7) sowie eine Grafikkarte von NVIDIA.

  • Eigentlich bin ich ein absoluter Verfechter von Eigenbau. Aber bei meinem letztem PC hatte ich dazu keine Zeit/Lust mehr. Stangenware fällt für den FS in jedem Falle aus, weil dort generell mindestens eine "faule" Komponente drin steckt.
    Meinen habe ich bei Alternate konfiguriert und zusammen bauen lassen. Hat zwar etwas gedauert, aber Topp. Mein Betatester hat wie @Frank Mindfactory in Anspruch genommen und ist ebenfalls sehr zu frieden.


    Das Budget speilt natürlich eine große Rolle.


    Hier die Daten von meinem aktuellen PC der keine Wünsche offen lässt. Im "Neuen" wurden natürlich die SSD aus dem Alten weiter verwendet.


    Rechnerdaten:


    • Gehäuse Naxonia Deep Silence 5 Rev. B (nicht hörbar und 60 C bei Volllast)
    • Netzteil Be Quiet Dark Power Pro 850 W
    • Mainboard Asus X99 A/USB 3.1 M.2
    • CPU Intel i5930k Sockel 2011-3 @ 4,4 Ghz
    • Grafik 1xGTX 980TI , 1xGTX 780 TI (da noch Videobearbeitung auf dem System mit läuft).
    • Soundblaster XiFi Platinum (Altbestand wieder ausgebaut)
    • Bose® Companion® 50 Multimedia Speaker System
    • SSD (inzwischen alles Samsung) 2 x 1 TB 840 Series , 3x 500 GB
    • System Platte SSD 256 GB Samsung 950 Pro m.2 (32 Gbit/s)
    • Arbeitsspeicher 32 GB (G-Skill DDR4 2133)


    Peripherie:


    • 3 x Monitor LG IPS277L (Außensichten)
    • 1 x Acer T231H Touchpanel (Overhead, EFB etc.)
    • 1x Game Capture HD extern zum Live Übertragen von Flügen aus dem Cockpit


    Hinweis:
    Wer mit einer GTX 1080 liebäugelt sollte wissen, dass diese wieder nur mit 256 Bit angebunden ist. Eine 980Ti ist mit 384 Bit angebunden und preiswerter. Das wichtigste bei P3D ist das Zusammenspiel zwischen CPU und Graka und da muss nun mal halt alles mehrfach über den Bus. Ist der besetzt sendet jede CPU Wait States.
    Vermeiden sollt man auch Sharing von CPU Lanes , also immer schauen mit wieviel die angebunden ist und welche PCI Karten man verbauen will. Die Grafikkarte alleine braucht 16 Lanes, um voll zum Zuge zu kommen.

    Edited 4 times, last by simmershome: überflüssige [list] Tags entfernt. ().

  • Wer mit einer GTX 1080 liebäugelt sollte wissen, dass diese wieder nur mit 256 Bit angebunden ist. Eine 980Ti ist mit 384 Bit angebunden und preiswerter.

    Dabei geht es um die Anbindung des Videospeichers an die GPU, nicht um die Busgeschwindigkeit. Das hat nichts damit zu tun, wie gut die GPU mit der CPU kommunizieren kann. Und, was die PCI-Express-Lanes angeht, so nutzt die Grafikkarte in einer Einzelkonfiguration 16 Lanes wenn sie auch in den für Einzelbetrieb vorgesehenen PCI-Express-Slot eines modernen Mainboards gesteckt wird. In anderen Konfigurationen wäre das Handbuch des Mainboards zu Rate zu ziehen.


    Zurück zum Thema: Ich würde auch selbst bauen oder selbst konfigurieren und auf Fertig-PCs von den gängigen Herstellern verzichten, da die meist spezielle Gehäuse und Mainboards nutzen, die dann das Auf- oder Umrüsten erschweren bis unmöglich machen, ohne ein anständiges Gehäuse zu kaufen. In Bezug auf Alternate.de muss ich sagen, dass ich dort auch jahrelang bestellt habe, das aber in Zukunft nicht mehr tun werde, weil mich die Herren dort bei einer Gewährleistungs-Reklamation einer 85-Euro-Festplatte nach 16 Jahren Kundschaft und mehreren Tausenden Euro, die ich dagelassen oder dorthin vermittelt habe, mal so richtig für Dumm verkaufen wollten. Deren plumper Versuch sich zu weigern (laut Website lagernde HDD könne nicht zeitnah getauscht werden, daher Angebot von 30 € als Gutschrift beim nächsten Kauf, welches ich abgelehnt habe) hat dann auch noch Monate gedauert... von Service würde ich da nun nicht reden.

  • Da sparst Du 100 € für den Zusammenbau und nochmal die Kosten für Windows wenn Du Deine Altlizenz nutzt. Natürlich kannst Du auch ewig im Netz suchen und den billigsten Anbieter für die Komponenten jeweils raussuchen. Dann kommst Du vielleicht auf 400-500 €. Lohnt sich für alle die Zeit haben und im Garantiefall wechselnde Anbieter nicht als belastend empfinden.


    @Paradox Agi


    OT


    Natürlich hat es Einfluss auf den Gesamtdurchsatz , wie die GPU angebunden ist. In jedem System wird das Maximum an Durchsatz durch die begrenzende Komponente bestimmt. Habe mich da aber etwas "doof" ausgedrückt. Soweit es die Lanes betrifft braucht man bei zwei Grafikkarten schon 32 . Anderenfalls läuft die zweite im 8x Modus. Und Du kannst auch machen was Du willst, alle Daten laufen durch den Bus, werden aber möglichst synchron benötigt. Ergebnis warten bei Auslastung oder warten auf die langsamere Komponente.


    /OT

  • Natürlich hat es Einfluss auf den Gesamtdurchsatz , wie die GPU angebunden ist.

    Die GPU wird über den PCI-E Anschluss an das System angebunden, nicht über ihr Speicher-Interface zum auf ihr verbauten Video-RAM. Des Weiteren ist die Busbreite allein betrachtet als Leistungsparameter unbrauchbar, da am Ende der Speicherdurchsatz relevant ist, und der ist bei den von dir verglichenen GPUs (1080 vs 980ti -> 320GB/s vs 336 GB/s) fast gleich hoch, da die 1080 zwar einen schmaleren Bus hat, dafür aber auch einen deutlich höheren Speichertakt.


    Soweit es die Lanes betrifft braucht man bei zwei Grafikkarten schon 32

    Moderne High-End-Boards bringen zwei PCI-E mit je 16 Lanes mit. Bei Verwendung von nur einer Grafikkarte kann man das getrost vernachlässigen, bei Multi-GPU-Systemen ist das Motherboard dann ausschlaggebend.

  • Ich denke, dass man beim Selbstbau eines vergleichbaren System etwa 1.000 € sparen kann. Mal so ganz grob geschätzt.

    Ich glaube auch nicht, dass man beim Kauf der Einzelkomponenten etwas spart. Ich habe mal ein paar Komponeten verglichen und die waren im Einzelkauf noch etwas teuerer als bei MIFCOM.


    Hinzu kommen dann die 3 Jahre Garantie mit dem PickUp & Return Service inkl. der Übertacktung.
    Kaufst Du die Komponeten einzeln von verschiedenen Anbietern und baust das Teil selber zusammen hat es sich beim kleinsten Kratzer an der einen oder anderen Komponente mit der Grantie im Zweifelsfall bereits erledigt, weil man Dir dann unsachgemäße Handhabung vorwerfen könnte. Ich denke dabei auch an die permante Erdung des "Zusammenbauers", die meist vergessen wird. Ein klein Wenig statische Aufladung und an der falschen Stelle angefasst und das war´s dann u. U. schon mit der Komponente (z. B. dem Motherboard).

    Ich grüße alle Salzhäute und Teerzöpfe!
    und auch die Pechvögel, die nicht an der Küste wohnen.
    Manfred


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  • Ich würde da eine ganze Menge sparen. Ich würde den Rechner auch nicht identisch aufbauen, sondern so, dass am Ende die spürbare Leistung dieselbe ist. Der einzige nennenswerte Vorteil, den ein kauf bei MifCom meiner Ansicht nach hat, ist die durch Garantie abgesicherte Übertaktung. Und das auch nur, wenn 'lastabhängig' bei denen keine Turbomodi beinhaltet, so dass der Takt bei Verwendung von 4 physischen Kernen dann deutlich niedriger ausfällt. Da weiß ich nun nicht, wie das genau bei denen gelöst wird.


    Desweiteren lässt sich eine Menge sparen, wenn man aus seinem 'alten' PC sinnvoll Komponenten mitnimmt und nur die relevanten Teile tauscht. Wer sich zum Beispiel vor drei bis fünf Jahren einen wirklich guten PC gebaut/gekauft hat, müsste heute nur die Grafikkarte tauschen und eventuell etwas Speicher nachrüsten. Komponenten wie Gehäuse, Lüfter, Netzteil, optische Laufwerke und auch Festplatten kann man da meist ohne Einschränkungen weiternutzen. Bei wirklich alten Kisten sieht das natürlich anders aus. Ich behaupte dennoch, dass ich einen PC, der in etwa der Leistung des deinem entspricht, für etwa 1500-1700 € neu aufbauen würde. Da würde ich dann auf ein paar meines Erachtens eher psychologisch relevanter Komponenten verzichten und günstigere einsetzen.


    Ich denke dabei auch an die permante Erdung des "Zusammenbauers", die meist vergessen wird.

    Ja... also, da sollte man schon wissen, was man tut, wenn man es selbst zusammenbaut. Wenn man aber in einem halbwegs normalen Raumklima nicht gerade einen Boden hat, der den Bastler in besonderem Maße statisch auflädt und die Komponenten vorsichtig und an den richtigen Stellen anfasst, ist die 'permanente Erdung' nicht zwingend nötig. Wer sich nicht sicher ist greift eben vor jedem Handgriff an ein Heizungsrohr. Mir ist dahingehend in 16 Jahren Bastelei an zig PCs noch keine Komponente kaputt gegangen.


    hat es sich beim kleinsten Kratzer an der einen oder anderen Komponente mit der Grantie im Zweifelsfall bereits erledigt,

    Wenn ich Komponenten einzeln als Retail-Produkt kaufe sind die ja zum Selbstverbauen vorgesehen. Wenn ich natürlich da Leiterbahnen beschädige ist der Garantieverlust logisch. Nur, sowas passiert da nicht einfach so, da muss man schon sehr grob und unvorsichtig an die Sache herangehen. Es ist ja nicht so, dass man Garantie verliert, wenn ein Lüfterblatt eines Lüfters nun einen kleinen Kratzer aufweist. Derartiges haben die teils schon ab Werk. Solange man da nicht wirklich etwas funktional beschädigt und die Garantiesiegel, die zum Beispiel auf Netzteilen angebracht sind, nicht beschädigt oder entfernt, sollte das kein Problem sein.


    Um das abschließend klar zu stellen: Ich empfehle ausdrücklich niemandem, einen PC selbst zu bauen, der nicht weiß, was er da tut.

  • Moderne High-End-Boards bringen zwei PCI-E mit je 16 Lanes mit

    Nicht alles durcheinander schmeißen. Ich rede von CPU Lanes, die gleichzeitig arbeiten. Die 2x16 nützen nichts, wenn Du nur 28 bei der CPU hast. Dann ist die CPU der limitierende Faktor.


    Und letztlich, wer beim PC billig kauft, kauft auch da zweimal. Und wer nicht alle Komponenten genau abstimmt setzt auch nur Geld in den Sand.
    Kann man Deine genaue Hardware irgendwo lesen?

  • Zitat: "Nicht alles durcheinander schmeißen. Ich rede von CPU Lanes, die gleichzeitig arbeiten. Die 2x16 nützen nichts, wenn Du nur 28 bei der CPU hast. Dann ist die CPU der limitierende Faktor."


    Das sind ganz nützliche Informationen hier, wenn man es mag. Für Geralds Kaufentscheidung aber nicht, galube mir, dass irritert nur, und man dreht sich im Kreis. Und ewig grüßt das Murmeltier - alles nicht irgendwie das Thema, oder doch?

  • Dann können wir ja aufhören, WO wurde schon mehrfach verschiedenes empfohlen und die sind auch alle gut. Das Dumme ist nur, auch da muss man sich alles selbst zusammen stellen. Was Gerald braucht oder nicht , kann er ja selbst entscheiden und hängt oft weniger vom Wollen, als vom Budget ab.


    Für nen etwas kleineren Geldbeutel gibt es hier einen fundierten Thread

  • Nicht alles durcheinander schmeißen. Ich rede von CPU Lanes, die gleichzeitig arbeiten. Die 2x16 nützen nichts, wenn Du nur 28 bei der CPU hast. Dann ist die CPU der limitierende Faktor.

    CPU-Lanes?


    Was FSX/P3D angeht ist die CPU so oder so der limitierende Faktor, wenn die GPU nicht gerade verdammt alt oder Einstiegsklasse ist.


    Mein genaues System sieht so aus:


    CPU: Core i7 2600k, 4200 MHz (42x 100Mhz)
    Kühler: Arctic Freezer i30 mit Fractal Design Venturi HP12 Lüfter
    RAM: G-Skill Ares 2133 MHz, 2x 8GB
    Grafik: Gigabyte Geforce GTX 970, standard Windforce-Ausführung
    Motherboard: Gigabyte Z77X-UD3H
    Gehäuse: Fractal Design Define R5 + diverse Fractal Design Lüfter
    HDD: Toshiba DT01ACA300, 7200 rpm, 3 TB
    SSD: Samsung 840 Pro 256 GB, SATA 3
    Netzteil: Thermaltake Berlin 630W
    Soundkarte: Soundblaster Z
    Optisches Laufwerk: LG DVDRAM
    OS: Windows 10 Pro 64 bit



    Edit: Ich kapier jetzt, was du mit CPU-Lanes meinst.

  • Von aufhören mit Ratschläge hat gar nicht jemand etwas gesagt. Fürchte nur für seine Entscheidung ob Kauf beim Fachhändler ob selber zusammenbauen hilft ihm das klein klein nicht weiter. Mal abwarten seine Enscheidung, kommen bestimmt noch gute Ideen, von anderen.


    Ich würds selbst machen, aber braucht man Kentnisse, so mit erden und so. Besser Geld sparen. hihihihihi

  • Seit eh und je baue ich mir meine Rechner selbst zusammen, mit Ausnahme meines ersten Rechners, einem 486 DX-2 66 Mhz mit sage und schreibe 400 Mbyte Festplatte.


    Auch für die liebenswerte Verwandschaft hatte ich den vergangenen Jahrzehnten einige Computer zusammengeschraubt. Bis jetzt, zum großen Glück, ohne nennenswerte Schäden anzurichten.


    Meine Empfehlung wäre es daher immer, den Rechner selbst zusammenzubauen, um auch die Kosten für den Zusammenbau beim Profi zu sparen - das Geld kann man dann in bessere Komponenten investieren.


    Aber man muss das können, bzw. es wollen, sich z.B nämlich mit den kleinen Fallstricken der statischen Ladung auskennen - beholfen habe ich mir da immer mit einem einfachen Erdungskabel. Das aber nur am Rande.


    Wenn du selbst nicht die Fähigkeit dazu besitzt, dir den Rechner zusammenzubauen, dann hast du vielleicht einen guten Kumpel (Nerd?), der dir da weiterhelfen kann. Unter seiner Anleitung kannst du vielleicht sogar noch viel für dich lernen, und mit der Zeit kannst du dann sogar schon ein Festplatte auswechseln (wenn nicht sogar jetzt schon) :-)


    Aber wie gesagt, das selbst Zusammenbauen hat viele Vorteile, wie es ja auch schon Oben beschrieben steht. Ein Kauf eines bereits fertigen Computers ist eher etwas für Leute die vielleicht keine Kentnisse haben wie sowas geht, oder für Leute die sich das altersbedingt nicht antun möchten. Oder einfach aus buqemlichkeit, ist ja auch verständlich.


    Entscheide selbst, gute Ratschlähe hast du ja nun bekommen :-)

  • Entschuldigt die verzögerte Rückmeldung...trotzdem wow, Wahnsinn was ich für eine Diskussion freigelassen haben. Das gefällt mir unter anderem an diesem Forum, das man eine Fülle von Informationen in kurzer Zeit bekommt, egal bei welcher Frage.


    Zum eigentlichen Thema:


    Ich habe mir jetzt einige Pc's im Internet angesehen von den verschiedensten Anbietern. Zum vergleich dann die Computer von den großen Elektroläden...
    Das ich im Internet bestellen werde steht schon mal außer Frage.


    Das System von Manfred entspricht schon so etwa meinen Vorstellungen. (Werde mir mal die Mifcom-Seite näher ansehen).


    Der Prozessor sollte schon die genannte Leistung besitzen. i7 wäre wirklich sinnvoll!
    Arbeitsspeicher auch um die 16GB, mehr brauch ich auf jeden Fall nicht, ist aber eine Steigerung zu meinem ehemaligen System.
    Grafikkarte mit 8GB....das hat schon was. Für die Zukunft wohl erstmal keine Problem?!
    SSD muss aber nicht so groß sein. 120GB/256GB reichen mir.
    Windows 10 64Bit Home


    Zum Thema Mainboard kann ich nichts wirklich sagen, solang es all diese Komponenten unterstütz, bin ich zufrieden. Das muss dan der Konfigurator für mich entscheiden.


    Auf was muss man bei der Auswahl eines Netzteils achten?


    Am Ende müsste ich auf einen ungefähren Wert von 1200€-1500€+ kommen was für mich noch machbar wäre.


    Bestellen würde ich mit den PC ende des Jahres, ehrlich gesagt ist mir das zusammen bauen etwas zu Riskant. Bin entspannter wenn alle Teile bereits montiert bei mir zu Hause eintreffen.



    Vielen Dank und viele Grüße,
    Gerald

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