Außerdem hatte ich nicht dran gedacht, dass ich die Simulationsgeschwindigkeit auf das 8fache erhöht hatte.
Womit wird das den aktiviert? ![]()
Außerdem hatte ich nicht dran gedacht, dass ich die Simulationsgeschwindigkeit auf das 8fache erhöht hatte.
Womit wird das den aktiviert? ![]()
Finden kann man es in den Steuerungsoptionen unter Verschiedene -> Sim-Rate erhöhen und verringern.
Ich hab es bei mir auf - und + der Zehnertastatur gelegt. Mit jedem Druck auf eine der Tasten wird die Rate verdoppelt oder halbiert. Nachschauen kann man die eingestellte Rate leider nicht (das muss normalerweise möglich sein!). Aber ein Anhaltspunkt kann die Borduhr sein, sofern sie denn Sekunden anzeigt. Und als Kontrolle bzw. Reset kann auch die Methode dienen, einige Male auf -, und danach 2x auf + zu drücken. Dann hat man wieder die Normalgeschwindigkeit. Das sollte man dazu wissen.
Und das Problem mit dem Propeller hab ich jetzt auch verstanden.
Wenn ich von der Sonne wegfliege, dann wird diese von den Rückseiten der Propellerblätter reflektiert, was dann den unangenehmen grellweißen Kranz erzeugt, der besonders in der Cockpitansicht stört. Fliege ich zur Sonne hin, ist er verschwunden.
Vermutlich ist das eine Eigenheit der Cirrus SR22, mit der ich zur Zeit erstmalig unterwegs bin, da mir dieser Effekt bisher bei keinem anderen Flugzeug aufgefallen ist. Das wär allerdings schade, weil ich das Flugzeug mag. Es ist klein, besitzt alles, was man braucht, soweit ich das beurteilen kann, ist etwas schneller und kommt ein Stück weit höher rauf.
Aktuell steh ich auf meiner weiten Reise in Kulusuk im Südosten Grönlands und hab wegen der Propellergeschichte kurz ein paar Kreise auf dem Boden gedreht. Gar nicht so einfach, auf dem Weg Richtung Westen, hier Flughäfen zu finden.
Sonnenlichtreflexionen im Propeller bei der Cirrus.
Edit: Ich hab nach meinen Videoaufnahmen und Vergleichstests mit anderen Flugzeugen mit einem neuen Flug wieder meinen Weltreise-Flug geladen, wo ich in Grönland stand.
Und jetzt ist dort alles verschneit. Vorhin war beim Abspeichern alles grün in Grönland gewesen, was man in meinem Video auch sehen kann.
Außerdem ist die Symbolleiste oben komplett verschwunden. Gar nichts mehr, wenn ich die Maus oben in die Mitte bewege.
Ich bin dann nochmal zurück auf die Startseite und habe meinen Flug nochmal geladen. Leider genau dasselbe. Keine Symbolleiste oben, und wieder Schnee (Schnee ist ja in Grönland nichts ungewöhnliches, aber ob der jetzt da sein soll, oder ob das Grün vorher richtig war, kann ich nicht wissen.)
Das wäre das Ende meiner Weltreise, da ich dann keinen Sprit mehr ergänzen könnte, falls die Leiste nicht mehr auftaucht.
Es vergeht kein Tag, wo der FS2020 nicht irgendeinen Mist macht...
Ich starte den FS mal komplett neu. (Das macht man ja nicht mal eben so, weil das so lange dauert.)
Edit. Auch nach einem FS-Neustart bleibt nach dem Laden meines Fluges die Symbolleiste verschwunden. Ich habe dann einen neuen Flug gestartet, da war die Symbolleiste oben wieder verfügbar. Dann habe ich meinen Flug wieder geladen, da war sie wieder weg.
Wenn es nicht noch irgendeinen Weg gibt, die Leiste wieder herzubringen, dann ist meine Weltreise gestorben. Und sowas mach ich auch sicher nie wieder mit diesem Sch.....Simulator.![]()
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Edit: Jetzt hab ich die Tastenfunktion Reparieren und Auftanken gefunden, mit der ich, (falls sie denn auch tut...) auch ohne die Symbolleiste tanken und dann auch meine Reise fortsetzen könnte.
Aber es ist nicht besonders schön, komplett auf die Leiste verzichten zu müssen. Davon abgesehen, dass die Wetterschaltfläche nicht mehr vorhanden war, gibt es ja noch einige andere Funktionen, auf die man dann nicht zugreifen kann.
Edit2: Hahaha.... und während des Fluges taucht die Symbolleiste einfach plötzlich wieder auf. Da fällt mir ein, hat nicht jemand von Euch irgendwann und irgendwo mal zu diesem Problem geschrieben, dass die von selbst wieder auftauchen kann, wenn man einfach losfliegt? Das kommt mir irgendwie bekannt vor....
Stimmt, da war mal etwas mit der Leiste. Ich habe damit allerdings keine Probleme. Muss ich noch mal beobachten..
Am besten, man macht sich ein Heft, wo man so nach und nach die ganzen Tastenkombinationen und kleinen Tricks reinschreibt. Das habe ich jedenfalls bei mir vor.
Ich glaube, wäre ich an deiner Stelle, ich würde irgendwann die Nase gestrichen voll haben, und einfach alles neu installieren. Eine schöne Aufgabe. Hatte ich ja letztens auch gemacht. ![]()
Das mit dem Propeller hatte ich bei mir auch festgestellt, aber die Cirrus habe ich gar nicht ![]()
Oh, stimmt, hab nachgeschaut, die wird für die Premium-Deluxe-Edition aufgelistet. Daran hatte ich gar nicht gedacht.
Ich wollte anfangs Nägel mit Köpfen machen, zumal die nachträglichen Upgrades unangenehm teuer sind und ich nicht einschätzen konnte, wie groß die Vorteile für mich langfristig sein würden.
Es ist gar nicht gesagt, dass nach einer Neuinstallation weniger Probleme auftreten. Wer weiß, vielleicht hab ich dadurch sogar noch mehr.
Das würde ich nur tun, wenn ich gar nicht mehr fliegen könnte. Der Aufwand ist doch nicht unerheblich.
Wieso kosten Upgrades was? Okay, außer man nennt den Kauf der Erweitung auf Premium Deluxe Upgrade...
Ich habe für alle Updates und Upgrades (Top Gun, World Upgrades, JU-52, etc.) genau nix bezahlt.
Das macht das Spiel zwar auch nicht besser aber wenigstens Kundenfreundlicher... ![]()
Genau diese Upgrades meine ich aber. Upgrades, nicht Updates.
Von Standard auf Deluxe oder Premium Deluxe. Und wie von Microsoft beabsichtigt kosten diese Aufrüstungen unverhältnismäßig viel.
(Ich finde gerade keine verlässlichen Zahlen dafür. Aber es könnte sein, dass man beim nachträglichen Upgraden bis zu 250 Euro insgesamt für den Flusi zahlen muss.)
Damit man gleich höher ins Regal greift. Bei mir hat's jedenfalls geklappt.![]()
Das ist halt ein Thema, über das kaum mehr jemand nachdenkt. Jeder ist mit dem, was er hat, vermutlich mehr oder weniger zufrieden. Nachträglich lohnt sich eine Erweiterung für die wenigsten.
Kann mir jemand so nebenbei bitte kurz erklären, warum ich im Flugzeug langsamer werde, wenn ich den Schub zurücknehme, während die Drehzahl des Propellers aber gleich bleibt? Bis zu einem gewissen %-Wert des Gashebels ist das nämlich bei meiner Cirrus so. Ich hab darauf noch nie geachtet, das ist vermutlich bei anderen Maschinen ähnlich.
Aber müsste es nicht so sein, dass die Geschwindigkeit der Maschine sich in Abhängigkeit mit der Propellerdrehzahl verändert? Oder wo fließt die Motorleistungsdifferenz hin? In die Neigung der Rotorblätter, falls es sowas gibt?
Ich muss aber zugeben, dass ich ohnehin etwas verwirrt bin. Der Gashebel ist bei 40%. Die Engine bei 2850. Und darunter finde ich noch einen Wert, der bei 2700 liegt. So stellt sich mir das jedenfalls im HUD dar, weil ich momentan in der Verfolgeransicht fliege.
Der Propeller wird wohl auch durch den Fahrtwind angetrieben. Dann kommt es dabei wohl auch noch an, ob Kolben, oder Turbopropantrieb . Kolbenmotoren haben wohl eher eine höhere Bremswirkung auf den Propeller. Inwiefern das so ist, weiß sicher wieder MooneyCruiser ![]()
Womöglich handhabt das auch der Simulator nicht ganz korrekt.
Kann mir jemand so nebenbei bitte kurz erklären, warum ich im Flugzeug langsamer werde, wenn ich den Schub zurücknehme, während die Drehzahl des Propellers aber gleich bleibt? Bis zu einem gewissen %-Wert des Gashebels ist das nämlich bei meiner Cirrus so. Ich hab darauf noch nie geachtet, das ist vermutlich bei anderen Maschinen ähnlich.
Aber müsste es nicht so sein, dass die Geschwindigkeit der Maschine sich in Abhängigkeit mit der Propellerdrehzahl verändert? Oder wo fließt die Motorleistungsdifferenz hin? In die Neigung der Rotorblätter, falls es sowas gibt?
Hallo Rüdiger,
Bei der Cirrus SR22 wird die Propellerdrehzahl über die FADEC Motorsteuerung gemanaged. Die Cirrus hat zwar einen Verstellpropeller, auch Constant-Speed-Propeller genannt, aber der Pilot hat meines Wissens keine direkte manuelle Eingriffsmöglichkeit.
Bei einfachen kleinen Flugzeugen wie der Cessna 172 oder PA28 Archer sind Propeller mit fest vorgesehener Steigung verbaut, da wird der Einfluss des Gashebels auf den Propeller direkter sichtbar, auch wenn da natürlich die "Last" am Propeller durchaus einen großen Einfluss auf die Drehzahl hat. Das kannst Du einfach ausprobieren und einfach mal im Horizontalflug ca, 65% Leistung (also ca. 2300 Umdrehungen) einstellen. Wenn Du in den Sinkflug gehst, wird je nach Sinkrate die Drehzahl bis über 2500 RPM ansteigen, gehst Du in den Steigflug, wird die Drehzahl wieder absinken und nach einiger Zeit vielleicht nur noch bei 2100 RPM sein... - und dass alles ohne dass Du den Gashebel angefasst hast.
Stärker motorisierte Flugzeuge haben wie gesagt Constant-Speed-Propeller, bei denen der Pilot die gewünschte Drehzahl vorgeben kann und dann ein Regler die verstellbaren Propellerblätter in der Steigung so einstellt, dass weitgehend unabhängig von eingestellter Motorleistung und Last am Propeller die Drehzahl konstant gehalten wird. Klar, wenn ich die Leistung auf unter 40% reduziere, dann wird die Regelung natürlich trotzdem keine maximale Drehzahl halten können aber ansonsten ist das eine feine Sache im normalen Betrieb und Leistungseinstellungen.
Gruß,
Bernd
Ich danke Euch! Dann lag ich nicht ganz verkehrt mit meiner Vermutung. In der Tat, Knapp unter 40% fällt die Drehzahl dann ab. Aber dass die kleine Cirrus so etwas kann, das hatte ich nicht erwartet.
Man kann eigentlich stabil bei 40 fliegen. (Wenn ich mich nicht täusche, habe ich hier einen besonders geringen Treibstoffverbrauch im Verhältnis zur Distanz.) Offensichtlich können aber Luftdruckverhältnisse (ich vermute mal die sind dafür verantwortlich), oft bei Wolken und Bergen, auftreten, die dann bei der doch wohl etwas grenzwertig gewählten Gasdosierung einen plötzlich auftretenden Stall verursachen. Daher bin dann wieder auf 50% gegangen.
Was in dem Zusammenhang besonders nervt, ist die aktive Pause, die immer noch böse Überraschungen liefert, und in solchen Situationen ebenfalls häufig für einen Stall sorgen kann. Die aktive Pause kann immer noch die Fluglage komplett durcheinanderbringen. Aber eigentlich sollte das doch nicht passieren dürfen. Womit wir wieder im Bereich Bugs wären. Ein alter, aber offensichtlich immer noch nicht gefixter Hut.
Und bei der Cirrus empfinde ich die Tankumschaltung mit der Maus als ziemlich fummelig. Da ist es schnell passiert, dass gar kein Sprit mehr fließt. In Verbindung mit geringer Flughöhe und der aktiven Pause nicht ungefährlich. Zweimal wär ich dabei schon fast abgeschmiert. Aber da gibt es sicher auch einen Tastenbefehl, obwohl sich die Mausbedienung ein Stück weit echter anfühlt.
Ich danke Euch! Dann lag ich nicht ganz verkehrt mit meiner Vermutung. Aber dass die kleine Cirrus so etwas kann, das hatte ich nicht erwartet.
Die Cirrus ist alles andere als "klein", zumindest nicht im Vergleich zu anderen 4-Sitzern in ihrer Klasse. Die Cirrus ist eines der modernsten Kolbenmotor-Flugzeuge, die man kaufen kann und kostet inzwischen neu ca. 1 Million USD bei guter Ausstattung... - da kann man schon was erwarten! ![]()
Dann verstehe ich, warum sie einen der fünf Premium-Deluxe-Plätze bekommen hat. Wenn jetzt noch der Propeller weniger reflektieren würde, wärs noch netter. Aber irgendeinen Haken gibt's ja immer.
Für mich wird offensichtlich, dass mir mangels Verständnis noch eine gehörige Menge Respekt vor den einzelnen Flugzeugen fehlt. Es sind eben nicht nur eine Menge bunter kleiner und großer Flieger. Trotz Microsofts begrenzter Systemtiefe haben wir hier doch eine ganze Menge an Unterschieden, die, wenn man sie gezielt nutzen kann, doch nicht wenig Spaß bringen können. Sonst sind es Perlen vor die Säue... Grunz ![]()
Beim Preis der Cirrus fällt mir ein, dass der FS ja (immer noch) keinen von einigen Leuten geforderten Karriere-Modus besitzt. Eigene Flugzeuge, Aufträge annehmen, Geld verdienen. Ein bisschen ähnlich Eurotruck-Simulator. Wär ja auch denkbar. Passagiere fliegen. Expresslieferungen usw. Vielleicht kommt da irgendwann noch etwas. Aber vielleicht auch nicht, weil sie sich von plumpen Simulationsspiel-Prinzipien abgrenzen wollten.
Man kann eigentlich stabil bei 40 fliegen. (Wenn ich mich nicht täusche, habe ich hier einen besonders geringen Treibstoffverbrauch im Verhältnis zur Distanz.) Offensichtlich können aber Luftdruckverhältnisse (ich vermute mal die sind dafür verantwortlich), oft bei Wolken und Bergen, auftreten, die dann bei der doch wohl etwas grenzwertig gewählten Gasdosierung einen plötzlich auftretenden Stall verursachen. Daher bin dann wieder auf 50% gegangen.
Nein, 40% Leistung ergibt ganz sicher keinen besonders geringen Treibstoffverbrauch bezogen auf die Distanz. Bei 40% Leistung "hängt" fast jedes Flugzeug wie eine Pflaume in der Luft und die Leistung geht weitgehend in das Halten der Flughöhe als in die "Reichweite". Bei ca. 40% Leistung hat ein Flugzeug seine maximale Endurance, also maximale Zeit die es in der Luft bleiben kann, aber die Geschwindigkeit ist so gering, dass die Reichweite trotzdem geringer sein wird als bei 55% Leistung.
Das berechnen einer optimalen Reichweite ist alles andere als trivial und amerikanische Navy-Piloten haben dazu im zweiten Weltkrieg ganze Bücher geschrieben, die bis heute gültiges Wissen sind. Deren Leben hing fast immer mehr davon ab die optimale Leistung/Reichweite korrekt zu errechnen als von gegnerischen Piloten. Deren Fliegerei spielte sich zu mehr als 75% über dem offenen Meer ab...
Grundsätzlich kann man sagen, dass eine optimale Reichweiten-Performance meistens zwischen 50% und 60% Leistung erreicht wird, worauf vor allem aktuelles Fluggewicht (=> benötigter Auftrieb) und der Wind die größten Einflüsse haben.
Dass heißt am Anfang eines Fluges fliege ich aufgrund des hohen Gewichts (Sprit!) eher am oberen Ende der Leistungseinstellung, zum Ende hin ist da Flugzeug dann leicht und ich fliege am oder sogar unter dem idealen Leistungsbereich.
Beim Wind kann man sich das auch ganz einfach mal vor Augen halten, wenn man an ein kleines Flugzeug denkt, zum Beispiel eine Cessna 172. Die hat bei 55% Leistung ca. 100 kts TAS, bei 70% Leistung ca. 120 kts. Bei 70% Leistung verbraucht die C172 ca. 20% mehr Sprit als bei 55% Leistung, da sie aber auch ca. 20% schneller fliegt, ist der Verbrauch auf der gleichen Strecke bei beiden Einstellungen nahezu gleich, nur dass man mit 70% Leistung auch schneller am Ziel ankommt, was auch Geld spart...
Anders sieht das bei einem kräftigen Gegenwind aus!
Nehmen wir mal einen kräftigen Gegenwind von 40 Knoten in meiner Flughöhe an, dann ist die Geschwindigkeit über Grund bei 55% nur noch 60 kts, bei 70% Leistung aber 80 kts. Das heißt, bei diesem Gegenwind ist man mit 70% Leistung nicht mehr 20% schneller als bei 55%, sondern man ist 33% schneller und dadurch verbraucht man jetzt auf der gleichen Strecke bei höherer Leistung weniger Sprit als bei niedriger Leistung.
Ein Rückenwind hingegen sorgt für den gegenteiligen Effekt, wenn auch nicht in ganz so großem Maße wie bei Gegenwind.
Tatsächlich habe ich die unterschiedlich gefüllten Tanks und den Wind nicht mit einbezogen. (Hier wird es mir - bisher - zu komplex und das ganze für eine Freizeitentspannung einfach zu mühsam. Aber richtig ist das nicht.) Auch die Flughöhe spielt sicher eine nicht unerhebliche Rolle, da hatte ich meist eine Reiseflughöhe von 6000 ft gewählt, wenn mich das Gelände nicht höher gezwungen hat. Individuelle Werte der einzelnen Flugzeuge? Bisher zu mühsam. Aber da ich meine Zahlen in einer kurzen Zeitspanne ermittelt habe, könnte es sein, dass Wind und Tank meine Betrachtungen gar nicht stören. Den Faktor Zeit habe ich bisher auch nicht miteinbezogen. Ein wirtschaftlichen Druck existiert in meiner persönlichen Flugsimulatorwelt bisher nicht. Und lange Flugzeiten beschleunige ich mit der Simulationsrate, auch wenn sich das nicht so gut anfühlt. Aber ich hab keine Zeit, etliche Stunden für einen Flug am Rechner zu verbringen.
Aber ich bewege mich in der Balance zwischen Diletantismus und Realismus deutlich näher an ersterem, keine Frage
. Aber immerhin bin ich auf dem Weg, die Simulation allmählich aus dem Arkade-Bereich zu bringen. Spritverbrauch und häufige Cockpitansicht beim Fliegen sind erste Schritte. Hochfahren des Fliegers vor dem Start will ich auch demnächst mal zum Thema machen. Je mehr man sich davon gibt, desto mehr Spaß kann die ganze Sache machen, solange der Frustlevel enigermaßen niedrig bleibt.
Aber meine Annahme gründet sich auf konkret ermittelten Zahlen. Bei 38% Gas hatte ich eine Geschwindigkeit von 105 kt, und bei 100% 152 kt. (Ich weiß, es gibt auch verschiedene Geschwindigkeiten, aber auch hier lehne ich es bisher ab, mich damit zu befassen, nachdem ich es mehrmals vergeblich versucht hatte, aber ein gutes Gefühl ist das nicht.)
Und daraus kann man ableiten, dass ich zwar knapp 50% schneller bin, aber 2,5x soviel Sprit verbrauche. Es gab noch zwei weitere Werte bei 50 und 60%, die mir dieses Verhalten bestätigt haben (ich finde den Zettel gerade nicht mehr). Je weniger Gas, desto besser dieses Verhältnis.
Aber 38% ist wirklich schon deutlich zu wenig, um immer einen stabilen Flug zu ermöglichen. Und wenn Du Recht hast (und warum sollte das nicht so sein) dann hab ich noch irgendwo einen Fehler bei der Interpretierung dieser einfachen Zahlen gemacht. Aber bei der Cessna setzt Du diese Zahlen ja genauso ins Verhältnis. Daher kann das so falsch nicht sein.
Wenn bei der Cirrus ein automatisches Umschalten der Tanks zu finden sein würde, wärs toll. Zwei Beinahe-Abstürze deshalb reichen mir.
Ist ja ein bißchen wie bei Auto. Mit vollgas ist man zwar schnell, verbraucht aber unverhältniss viel Sprit. Mit etwas über Standgas ist der Spritverbrauch sehr gering, die Reichweite allerdings auch, bzw. die Zeit, die ich für eine bestimmte Strecke benötige. Beim Flugzeug ist es noch wesentlich komplexer, wie man an den Ausführungen von MooneyCruiser sieht. Wahrscheinlich gibt es da auch Tabellen, oder auch Programme, die einem das ausrechnen.
Irgendwo hier hatte ich garantiert bemängelt, dass mit dem FS2020 wieder mal kein Handbuch mitgeliefert wird (und mit diesem Punkt stelle ich den notwendigen Bezug zu dem FS2020-Thread her
), und dass den Vorgängern wenigstens digital eine umfangreiche Dokumentation beilag.
Wieviel Mühe man sich hier früher teilweise gemacht hat, möchte ich kurz zeigen. Und zwar am Beispiel des Airbus A320-Simulators aus dem Jahre 1991 für den Commodore Amiga.
Das dicke Handbuch (natürlich in Papierform) habe ich leider nicht mehr oder kann es nicht finden. Was ich aber habe ist folgendes:
Bei dem über 1cm dickem Buch oben handelt es sich um die Approach Charts der wichtigsten Flughäfen Europas. Darunter sind 2 IFR-Karten in der Größe A0, die fast das komplette Europa abgedeckt haben. Das lag einfach im Karton mit den Programmdisketten. Und diese Beilage hat in nicht unerheblichem Maße den Spaß am Fliegen mit dem Simulator gesteigert.
So macht man die Kundschaft glücklich.
Natürlich war das eine Zeit, wo die wenigsten Internet hatten und man auf solche Beigaben direkt angewiesen war. Außerdem war die Monitor-Darstellung früher erheblich schlechter als heute. Und natürlich würde der Umfang dieses Materials heutzutage kaum mehr genügen. So könnte man argumentieren. Aber es ist nicht dasselbe, heutzutage zu wissen, dass man so etwas sicher irgendwo finden kann und sich das dann in irgendeiner Form zu organisieren.
Die Karten auf dem Schreibtisch neben dem Rechner haben einfach Freude gemacht. Und heutzutage zeigen die Hersteller hier im Prinzip einfach nur noch den Stinkefinger nach dem Motto, Ihr müsst selbst sehen wo Ihr bleibt. Hauptsächlich bei den Handbüchern.
Danke, Lothar. Um den kleinen Ausrutscher in die gute alte Zeit abzuschließen, hier noch ein Link mit einem netten Erfahrungsbericht zum damaligen A320-Airbus-Simulator. Hier kommen mehrfach die üppigen Beigaben zur Sprache.
Für den FS2020 würde ich mir wenigstens eine vernünftige Ingame-Hilfe wünschen. Das wär das mindeste.
Und bei den Grafikeinstellungen sinnvolle Erklärungen der Einstellmöglichkeiten und nicht immer nur den idiotischen Satz, mehr davon verbessert das Bild, senkt aber die Performance. Da hatte jemand das Hirn komplett heruntergefahren...
Seit einiger Zeit ist die Drohnenansicht in einer völlig unbrauchbaren Ausrichtung, wenn ich mal auf diese schalte, was ich nicht oft tue. Immer ist sie schief d.h. der Horizont ist schräg. Und in den meisten Fällen steht sie auf dem Kopf. Ich mach dann immer einen Reset der Ansicht, bewege mich ein wenig herum (ohne dass ich sie auf den Kopf drehe o.ä.) und schalte dann wieder auf die Flugzeugansicht zurück. Einige Zeit später hab ich dann wieder dasselbe Problem. Schalte ich aber kurz danach auf die Drohne, hat sie noch die gleiche Position. Wann das passiert, weiß ich nicht. Vielleicht immer, nachdem ich den FS neu gestartet habe. Das hab ich nicht getestet. Eigentlich war ich es gewohnt, dass sich die Drohne anfangs hinter dem Flugzeug befindet.
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