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CO2-Steuer

  • Winglet555
  • July 10, 2019 at 4:17 PM
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  • Frank
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    • July 11, 2019 at 8:15 PM
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    • #21

    Gut, ich sehe wir reden aneinander vorbei. Dass dein Berufspendler am Ende draufzahlt, bezweifelt ja niemand. Das ist ja Sinn und Zweck der Maßnahme - es sollen Anreize geschaffen werden, auf klimafreundlichere Verkehrsmittel umzusteigen. Dass das nicht immer und gerade auf dem Land selten möglich ist, ist auch klar.

    Worum es mir ging: Der Staat soll keine Mehreinnahmen von der ganzen Geschichte haben. Was der Berufspendler mit seinem Audi/BMW/Whatever draufzahlt, bekommt der sportive Rennradfahrer, der bei Wind und Wetter 20 Kilometer zur Arbeit fährt, als Prämie dazu.

    Wenn man jetzt aber hunderte Ausnahmen schafft, dann kann man es auch gleich sein lassen. Klar fährt der Berufspendler nicht aus Spaß, aber es gibt für ihn auch keinen Anreiz, sich mal nach Alternativen umzusehen. Das könnten ja auch Fahrgemeinschaften sein; überall sitzt nur eine Person im Auto, wenn ich ausnahmsweise mal während der Rush-Hour im Rhein-Main-Gebiet unterwegs bin. Und eine Vielzahl der Fahrten mit dem Auto beträgt nur wenige Kilometer.

    Viele Grüße
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    • July 11, 2019 at 10:43 PM
    • #22
    Quote from Frank

    Klar fährt der Berufspendler nicht aus Spaß, aber es gibt für ihn auch keinen Anreiz, sich mal nach Alternativen umzusehen.

    Hier gibt es keine Alternativen, NULL. Wir liegen nämlich genau im Länderdreieck von Drei Bundesländern und keiner fährt über die Landesgrenze in seinem Bundesland Nahverkehr, aber die Leute arbeiten da wo sie Arbeit bekommen. Und die Zugverbindungen die allesamt bestanden wurde in der Bundesrepublik Deutschland still gelegt.,.... Deutschland einig Fürstentümer. Mann muss sich nicht wundern wenn im Osten das Pulverfass immer näher an die Lunte rückt.

    Du kannst aber Deine Frau ( oder auch selbst), wenn sie mal Mitte 50 ist, gerne täglich alternativ mit dem Rad fahren lassen. Ich glaube Deine Denkweise wäre sofort anders.

    So jedenfalls klingt sie leider nach Pech gehabt, wo gehobelt wird fallen Späne. Ich beziehe mich auf die "Ausnahmen" , die hier eher die Regel sind.

    Edited 2 times, last by simmershome (July 11, 2019 at 10:50 PM).

  • Frank
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    • July 12, 2019 at 12:05 AM
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    • #23

    Rainer, es scheint mir, Du möchtest deine Diskussionspartner unter allen Umständen missverstehen. Was Du in deinem letzten Beitrag schreibst, habe ich bereits am Ende meines ersten Absatzes so eingeräumt. Das könntest Du auch so zur Kenntnis nehmen, anstatt unstrittige Punkte hier nochmal breitzutreten. So eine Diskussionskultur entzieht einer sachlichen Debatte aber leider die Grundlage; von daher klinke ich mich ab jetzt hier aus. ;)

    Davor aber noch ein paar Abschlussgedanken, die Du gerne auch wieder nach Belieben falsch verstehen darfst:

    Es mag bei Dir in der Gegend keine Alternativen zum Auto geben, was ich auch – noch einmal zur Wiederholung – so eingeräumt habe. Andernorts gibt es diese Alternativen, und trotzdem fahren die Menschen Auto. In Frankfurt pendeln täglich 80% aller Arbeitnehmer, die außerhalb wohnen, mit ihrem Auto ein. Trotz gut ausgebautem ÖPNV. Eine CO2-Steuer kann hier als Lenkungsmaßnahme dienen, wenn sie von anderen Maßnahmen (Ausbau ÖPNV, attraktivere Ticketkosten, Ausbau Radwege, Ausbau Carsharing uvm. für attraktivere Alternaitven) flankiert wird. So könnte man dann auch mal dem notorischen Stau innerhalb und außerhalb der Stadt Herr werden. Ich schreibe es sicherheitshalber noch einmal: Bei Dir gibt es diese Probleme sicherlich nicht.

    Es wurden bereits unterschiedliche Modelle durchgerechnet.

    Quote

    Das DIW hat mehrere Beispiele modelliert – für eine Steuer von 80 Euro, mit 80 Euro Klimabonus und Senkung der Stromabgaben um gut 6 Cent pro Kilowattstunde:

    • Ein Student (allein lebend, kein Auto, Mieter, Stadt, wenig Einkommen) hätte im Monat 5 Euro mehr.
    • Ein Alleinstehender (Auto, Pendler, Mieter, Mittelschicht) würde im Monat fünf Euro mehr zahlen.
    • Eine allein lebende Rentnerin (Land, Mieterin, Auto, eher wenig Geld) würde im Monat rund einen Euro mehr zahlen.
    • Ein Paar (keine Kinder, zwei Autos, Haus, Gutverdiener) würde im Monat 12 Euro mehr zahlen.
    • Eine Familie mit drei Kindern (Land, Haus, zwei Autos, lange Pendelstrecke, Mittelschicht) würde im Monat weniger als einen Euro draufzahlen.

    Quelle: T-Online.de.

    Ich halte die Mehrkosten für die unterschiedlichen Beispiele für vertretbar – angesichts der zu erwartenden Folgen im Falle einer nicht-Reduzierung der Erderwärmung. Gerade das letzte Beispiel zeigt doch deutlich, dass sich die Mehrbelastung für Familien auf dem Land mit langen Pendelstrecken in Grenzen hält. Darüber muss man nicht einer Meinung sein. Aber du kannst ja mal deine Enkel /innen nach ihrer Meinung fragen, wenn sie schon alt genug sind. :)

    Und schlussendlich erstaunt es mich doch immer wieder, was in Deutschland alles nicht geht. Klar: Großes Land, unterschiedlichste Interessen. Es ist nicht leicht, da alles unter einen Hut zu bekommen. Viele politische Probleme basieren allerdings von einem Zielkonflikt, von daher wird zwangsläufig immer irgendeine Gruppe mehr oder weniger einen Nachteil aus einer politischen Maßnahme ziehen – das ist unvermeidbar. Insofern fallen beim Hobeln tatsächlich Späne, aber das ist vollkommen in Ordnung. Es geht nicht anders, irgendjemand wird sich immer beschweren. Es ist aber die Arbeit der Politik, einen Kompromiss zu finden, der alle Interessen im Blick hat und in Anbetracht des zu lösenden Problems einen akzeptablen Ausgleich schafft. Wenn man aber statt dem Big Picture nur den eigenen Vorteil im Sinn hat, erscheint ein akzeptabler Kompromiss für ein durchaus wichtiges Thema unter Umständen in einem ganz anderen Licht.

    Viele Grüße
    Frank

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    • July 12, 2019 at 10:02 AM
    • #24
    Quote from simmershome

    Wisst ihr eigentlich welche Gesamtenergiebilanz der Bau, Betrieb und Recyclen eines Elektroautos hat? Darüber wird nämlich der Mantel des Schweigens gehüllt. Die ist nämlich derzeit noch schlechter , als die eines Stinkediesels

    Wer vor etwa 2 Wochen den Bericht über die ökologischen und wirtschaftlichen Schäden die beim Abbau der Rohstoffe für Elektroautos anfallen gesehen hat und dennoch für die Einführung dieser Technologie plädiert gehört abgeschafft. Leittragende sind wie immer die Ärmsten der Armen. Da wird eine führende Säule deutscher Innovation (Dieselfahrzeuge) zu Grabe getragen, wohlwissend was das im Hinblick auf Arbeitsplätze und Technologievorsprung in der Zukunft bedeutet.

    Elektromobilität ist in meinen Augen die grösste ökologische Lüge und wird rückblickend in spätestens 10 Jahren genau so verdammt wie heute der Dieselmotor. Und was das Thema Steuern betrifft, das diente noch nie dem gehuldigten Zweck sondern in der Regel nur zum Stopfen von Steuerlöchern. Bei immer höheren Kosten im Sozialbereich verpuffen die Mehreinnahmen im Nichts.

    P.S. Die Maxime einer Schriftstellerin lautet:

    Wer die Welt retten will setzt sich für eine weltweite Geburtenregelung ein. Nur 1 Kind pro Familie und der Klimawandel wäre nach spätestens 2 Generationen Geschichte.

    Rein rechnerisch zumindestens eine plausible Lösung.

    Allzeit guten Flug

    Dietmar

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    • July 12, 2019 at 10:53 AM
    • #25
    Quote from Frank

    Und schlussendlich erstaunt es mich doch immer wieder, was in Deutschland alles nicht geht.

    Mich auch vor allem wenn es die Verursacher , die Industrie ,tatsächlich bezahlen müssten.

    Frank ich verstehe Deine Argumentation schon. Ich teile sie nur nicht. Die 6ct sind ja allenfalls der Anfang. Es ist ja bis 2030 so geplant, dass alleine der Benzinpreis nur durch die Abgabe dann bei 2 Euro liegt. In Deinem Zitat wird verschwiegen, dass es eine jährliche Steigerung gibt. Die jährliche Steigerung der Rückerstattung wird jedoch nicht versprochen.

    Ferner ist das wirklich blanke Theorie. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung lebt eben nicht in Großstädten mit tollem ÖPV und hier schon gar nicht. Die Mehrheit des ÖPV auf dem Lande wurde einfach abgeschafft. Hier gab es komplette Netze ohne Landesgrenzen. Weg damit! Es gibt sie nicht mehr und wenn, dann zu Zeiten, die keiner nutzen kann um zur Arbeit oder nach Hause zu kommen.

    Nimm es mir nicht übel , aber das klingt alles wie der Student aus dem Zitat, ohne Auto, mit wenig Geld und aus der Großstadt ( also der typische deutsche Durchschnittsbürger ;)) . Ich habe zwanzig Jahre in Berlin gewohnt, hatte gar kein Auto. Ja da ging das, denn der ÖPV hat auch nur einen Appel und ein Ei gekostet und fuhr bis an die letzte Hundehütte in kurzen Zeitabständen.

    Und noch mal, dass die Erderwärmung durch Deutschland und seine Hau Ruck Maßnahmen ohne Sinn verhindert wird, glauben nur bestimmte Leute., aber bei weitem nicht die Mehrheit. Die glaubt, dass sie einfach nur neu gemolken wird. Und das ist auch der Fall, wenn es so eingeführt wird.

    Und das ist Panik Hau Ruck, weil Grüne Ideen Hochkonjuktur haben. Das Einzige was da hilft ist sie mal an die Macht zu lassen, dann gehen auch den Phantasten die Augen auf, was da für ein Blödsinn propagiert wird. Das ist wirklicher Populismus , was man derzeit in dieser Richtung sieht. Die Weltretter kommen ganz bestimmt aus Deutschland.

    Und obige zitierte Zeile ist ein Totschlag Argument. Es gab ja über Jahrzehnte ständig neu erfundene Umweltabgaben, mit wenig oder gar keinem Nutzen, wie man jetzt sieht. Das Geld ist definitiv verpulvert und wird trotzdem weiter bezahlt. Ich bin schon Auto gefahren als der Sprit noch 80 Pfennig kostete (das sind nicht mal 40 Ct.) Und die Mehrheit der Preisteigerungen haben sich nicht etwa die Konzerne sondern der Staat in die Tasche gesteckt und verwendet das Geld zweckentfremdet, denn sonst hätten wir keine Schüttelpisten mehr und der Ökostrom würde von der Nordsee bis in die Alpen geliefert über fertige Trassen.

    Weißt Du was ich denke. Solche Campagnen sind gut um von den wahren Problemen abzulenken, die wir noch nie angepackt haben. Und das sind vor allem Kinder, Schulen, kostenfreie Bildung usw. Bevor ich die Welt rette, würde ich erst mal was für die eigene Bevölkerung tun, was Dein zitiertes Land die Schweiz nämlich schon lange macht..... Vor allen lassen die Ihr Volk auch außerhalb der Wahlen zu allen wichtigen Dingen direkt mitbestimmen.:/

    Edited 9 times, last by simmershome (July 12, 2019 at 11:37 AM).

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    • July 12, 2019 at 3:16 PM
    • #26
    Quote from simmershome

    Bevor ich die Welt rette, würde ich erst mal was für die eigene Bevölkerung tun,

    :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:

    Allzeit guten Flug

    Dietmar

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    • July 12, 2019 at 3:38 PM
    • #27

    die Skepsis kann man leider schon verstehen. Von den Politikern wird man in der Regel nur verarscht und den fallen ständig neue Abgaben ein.

    Politiker denken ohnehin nur maximal vier Jahre weit und daher kann man von denen so weitreichende Entscheidungen kaum erwarten.

    In solchen Fällen sollte es wie in der Schweiz Bürgerentscheide geben. Und bei solchen Fragen sollten auch schon Kinder ab 6 Jahren mit abstimmen dürfen.

    Diese Ökostromumlage z.B. trifft die Ärmsten der Armen bei uns im Land. Also Menschen die am Existenzminimum leben können sich wahrscheinlich bald keinen Strom mehr leisten.

    viele Grüße

    Lothar

  • DIDL
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    • July 12, 2019 at 3:48 PM
    • #28
    Quote from XP-Flusi

    Und bei solchen Fragen sollten auch schon Kinder ab 6 Jahren mit abstimmen dürfen.

    Mit Verlaub das ist Unsinn;)

    Quote from XP-Flusi

    Diese Ökostromumlage z.B. trifft die Ärmsten der Armen bei uns im Land. Also Menschen die am Existenzminimum leben können sich wahrscheinlich bald keinen Strom mehr leisten.

    Da gebe ich dir Recht. Da muss es dann wieder aufstockende Leistungen vom Staat geben und schon verpufft die Mehreinnahme im Nichts.

    Allzeit guten Flug

    Dietmar

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    • July 12, 2019 at 4:22 PM
    • #29
    Quote from DIDL

    Mit Verlaub das ist Unsinn ;)

    aber den Eltern kann man die Stimmrechte der Kinder geben ;)


    Quote from DIDL

    Da gebe ich dir Recht. Da muss es dann wieder aufstockende Leistungen vom Staat geben und schon verpufft die Mehreinnahme im Nichts.

    die gibt es ja nicht. Die müssen das zu 100% selber zahlen. Bei Preisen von vor 10 Jahren war das auch kein Problem, aber seitdem sind jährlich die Preise gestiegen.

    Bis heute gibt es noch keine Stromtrassen für den Ökostrom aus der Nordsee usw.

    viele Grüße

    Lothar

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    • July 12, 2019 at 5:53 PM
    • #30
    Quote from Frank

    Klar fährt der Berufspendler nicht aus Spaß, aber es gibt für ihn auch keinen Anreiz, sich mal nach Alternativen umzusehen.

    Für mich gibt's auch gar keine Alternative, als mit dem Auto zu fahren. Fahrgemeinschaften sind leider auch nicht die Lösung, weil ich mich flexibel bewegen muss (Dienstreisen, Kids in die Kita bringen oder von dort holen, Hund zur Hundesitterin bringen oder holen, und und und ...). Leider funktionieren manche Lösungen nur auf dem Papier, aber noch lange nicht in der Realität ... aber genug des mimi ...

    Grüße,

    Gerson

    Grüße,
    Gerson

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    • July 13, 2019 at 3:04 AM
    • #31

    Frank, dein Beispiel mit dem Rhein Main Gebiet zeigt ganz deutlich die Probleme die wir haben. Viele Menschen wollen morgens nach Frankfurt zum Arbeiten. Die Autobahnen sind voll, 80% der Autos sind mit einer Person gefüllt bzw nicht gefüllt. Alles richtig. ABER, auch die Bahnen sind zur Rushhour voll. Die Aussage vom RMV war, dass wenn das Dieselfahrverbot kommt und zu den Stoßzeiten 10.000 Menschen mehr mit der Bahn in die Stadt wollen, dann gibt es A:zu wenige Bahnen und Wagen um die Menschen zu transportieren, B: es gibt zu wenige Lokführer die die Bahnen bewegen können und es gibt C: zu wenige Gleise um diese Bahnen bewegen zu können.

    Für mich, mit festen Arbeitszeiten, keine Chance auf Gleitzeit oder Home Office ist nur dass Fahrrad eine Alternative. Dann habe ich aber noch das Problem, dass ich das Kind 7km mit dem Fahrrad in die Kita bringe und dann nochmal 5km zur Arbeit fahre. Das mag mal gehen, aber dauerhaft für die nächsten 4 Jahre, bei Wind und Wetter? Wir haben 2 Autos, die 16 Jahre alt sind, aber für mich wahnsinnig Ressourcen schonend in Stand zu halten sind. Jetzt soll ich mit der Steuer gezwungen werden, mir ein Auto zu kaufen, dass mit einem abenteuerlichen Energieaufwand produziert wird. Jetzt kann man ja mal gegenrechnen, wie lange mein Auto 2 Liter auf 100km mehr Verbrauchern kann, bis die Energie der Neuwagen Produktion erreicht ist. Es geht doch nicht vorrangig um Klimawandel, es geht darum die Produktion aufrecht zu halten, neue Konsumanreize zu schaffen.

    Es wird ja mit dem Ausgleich alles immer schön gerechnet, aber 2 konkrete Beispiele. Die Krankenschwester und der Chefarzt haben jeweils 30km Arbeitsweg. Der Chefarzt kauft sich ein Elektroauto, die Krankenschwester kann sich das nicht leisten. Wer wird von CO2 Steuer sozial härter getroffen?

    Hier noch ein Link über eine Reportage, wie umweltfreundlich die Batterien für unsere Sauberautos hergestellt werden.

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    Gruß, Frank

  • DIDL
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    • July 13, 2019 at 10:33 AM
    • #32
    Quote from Boehnstar

    Es wird ja mit dem Ausgleich alles immer schön gerechnet, aber 2 konkrete Beispiele. Die Krankenschwester und der Chefarzt haben jeweils 30km Arbeitsweg. Der Chefarzt kauft sich ein Elektroauto, die Krankenschwester kann sich das nicht leisten. Wer wird von CO2 Steuer sozial härter getroffen?

    Sehr schönes Beispiel Frank:thumbup:

    Allzeit guten Flug

    Dietmar

  • XP-Flusi
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    • August 12, 2019 at 9:55 PM
    • #33

    an der Tabelle sieht man sehr gut, wer am meisten CO2 ausstößt. Und da sind Flugzeuge mit 2.7 % doch ein sehr kleines Problem. Auch das Verbot von Plastiktüten, weniger Fleisch oder die Heizkosten zu erhöhen bringt da wenig bis nichts.

    Zuerst müssen die Kohlekraftwerke sofort abgeschaltet werden (mit finanziellen Ausgleich für die Betroffenen), auch Tempolimits sind denkbar. Die Förderung der Brennstoffzelle, auch die Solaranlagen könnten wieder subventioniert werden. Halt weg von dem Dreck welche Kohle, Erdöl usw. ausstoßen.


    emissionen100_v-vierspaltig.jpg

    viele Grüße

    Lothar

  • Gast
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    • August 12, 2019 at 11:21 PM
    • #34
    Quote from XP-Flusi

    Zuerst müssen die Kohlekraftwerke sofort

    Ehrlich?Du weißt denke ich, doch gar nicht, was Du da forderst. Macht man das, bekommen wir im Gegenzug Atom- und Kohlestrom von unseren Nachbarn die nur darauf lauern, diesen Unsinn ausnutzen zu können. Wir haben derzeit weder den Strom noch die Infrastruktur um den Bedarf auch nur annähernd zu decken. Da haben wir aber was gekonnt.

    Und außer Abgaben und Steuererhöhungen, von denen genau NULL im Umweltschutz landen werden, fällt unseren Politikern nichts ein, auch nicht den Grünen.

    Der derzeitige Umwelthype ist die größte sinnfreie Politshow aller Zeiten. Darüber werden aber erst unsere Nachfahren in der dritten Generation lachen können, wenn sie merken, dass die Erderwärmung trotz aller Maßnahmen weiter geht und Deutschland nicht die Welt gerettet hat.

    Ich würde eher dafür plädieren sich der Erderwärmung in geeigneter Weise ( Andere Waldstruktur etc.) anzupassen und das Geld entsprechend in die Hand zunehmen, statt Wahlpoker zu spielen und gegen die Windmühlen zu kämpfen. Jedenfalls haben in der Erdgeschichte immer nur die überlebt, die sich rechtzeitig anpassen konnten.

  • Gast
    Guest
    • August 13, 2019 at 1:06 PM
    • #35

    Noch ne kleine Ergänzung.

    Neben Youtuber und Instagrammer wird wahrscheinlich Umweltaktivist zum Dritten modernen Berufswunsch. Ob man damit die Welt tatsächlich vorwärts bringt, darf bezweifelt werden.

  • Quax der Falsche
    Guest
    • August 13, 2019 at 4:44 PM
    • #36

    Ich halte diesen ganzen Klimahype für Schwachsinn. Wie auch zahlreiche Wissenschaftler. Volksverdummung, weil das System wieder mal Kohle braucht!!! Wenn man die Jahre zurückschaut erkennt man, dass regelmäßig eine neue Sau durch´s Dorf getrieben wird, wenn wieder mal Plünderung angesagt ist...!

  • Frank
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    • August 13, 2019 at 6:26 PM
    • Official Post
    • #37

    Bevor das Ganze hier noch in die Richtung Verschwörungsmythen abdriftet, machen wir jetzt mal vorsorglich dicht.

    Wer sich über wissenschaftliche Erkenntnisse rund um den Klimawandel informieren möchte, dem sei die deutsche Koordinierungsstelle des IPCC (International Panel on Climate Change) ans Herz gelegt.

    Dort gibt es viele Berichte auch auf Deutsch, unter anderem die Executive Summary des Sonderberichts über 1,5 °C globale Erwärmung. Daraus ein paar Gedanken:

    Quote

    Menschliche Aktivitäten haben etwa 1,0 °C globale Erwärmung gegenüber vorindustriellem Niveau verursacht, mit einer wahrscheinlichen Bandbreite von 0,8 °C bis 1,2 °C. Die globale Erwärmung erreicht 1,5 °C wahrscheinlich zwischen 2030 und 2052, wenn sie mit der aktuellen Geschwindigkeit weiter zunimmt. (hohes Vertrauen)

    [...]

    Der Anpassungsbedarf wird bei einer globalen Erwärmung um 1,5 °C in den meisten Fällen geringer sein als bei 2 °C (hohes Vertrauen). Es gibt eine große Auswahl an Anpassungsmöglichkeiten, welche die Risiken des Klimawandels verringern können (hohes Vertrauen). Bei globaler Erwärmung um 1,5 °C gibt es Grenzen der Anpassung und der Anpassungskapazität mancher menschlicher und natürlicher Systeme und damit verbundene Verluste (mittleres Vertrauen).

    Viele Grüße
    Frank

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